Gruppenleiter sein

„Ich will Verantwortung für mich und andere übernehmen.“

So lautet eines unserer Pfadfindergesetze. In diesem Sinne übernehmen die Gruppenleiter, meistens bereits im Alter ab 14 Jahren, Verantwortung für ihre Sippe oder einen Teil der Meute und sich selbst. Dies geschieht anfangs sicher unter Mithilfe Älterer, mit zunehmender Erfahrung jedoch immer mehr in eigener Verantwortung. Junge Gruppenleiter sind viel näher an den Kindern, als es Erwachsene normalerweise sein können. Nach den Erziehungsgedanken von Lord Robert Baden-Powell sollten dabei Gruppenleiter die Ersten unter Gleichen sein. Akela, d.h. Meutenführer, sind in der Regel dann schon junge Erwachsene, die durch jüngere Meutenhelfer unterstützt werden.

Gruppenleitern wird nach Absprache mit der Stammesführung die ehrenamtliche Führung einer Gruppe übertragen. Auf der folgenden Versprechensfeier werden sie offiziell ernannt. Voraussetzung dafür ist jedoch der Besuch des Gruppenleiter-Grundkurses. Die Teilnahme am Aufbaukurs im folgenden Jahr ist ebenso obligatorisch. Des Weiteren gibt es freiwillige Fortbildungen, die im Bund angeboten werden. Sind die jeweilige Stammesführung und die Bundesführung der Ansicht, dass Gruppenleiter ihre Gruppe gut führen, werden sie ebenfalls im Rahmen einer Versprechensfeier bestätigt.

 

 

 

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„Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin, dass Ihr andere glücklich macht.
Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt.“

aus: Baden Powells Abschiedsbrief an die Pfadfinder der Welt